Saale-Orla-Kreis überschreitet Corona-Grenzwert

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18 gemeldete Neuinfektionen am Wochenende treiben den Inzidenz-Wert im Landkreis nach oben
Zahlreiche Infektionsketten sind nicht mehr nachvollziehbar

Schleiz. Mit dem Start der neuen Woche ist der Saale-Orla-Kreis wieder in den roten Bereich der Corona-Skala gerutscht. Zwar ist man noch weit entfernt von den Inzidenz-Werten vieler anderer Regionen Deutschlands, wo innerhalb einer Woche weit über 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gemeldet wurden, doch weniger kritisch wird das Überschreiten des Risikowerts von 50 dadurch nicht.

Mit 47 nachgewiesenen Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen – davon 18 übers Wochenende – erreicht der Saale-Orla-Kreis eine Inzidenz von 58,75. Die zügige Ermittlung von Infektionsketten und Kontaktpersonen als zentrales Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie stößt damit an Ihre Grenzen. „Viele Infektionsketten sind nicht mehr nachvollziehbar“, konstatiert entsprechend Amtsarzt Dr. Torsten Bossert.

Innerhalb des Saale-Orla-Kreises scheint derzeit das Gebiet des Altkreises Schleiz besonders stark betroffen zu sein, was auch die 18 gemeldeten Neuinfektionen des Wochenendes widerspiegeln. Sie verteilen sich auf die Städte Gefell (3), Hirschberg (2), Schleiz (5), Tanna (3) und Wurzbach sowie die Verwaltungsgemeinschaften Ranis-Ziegenrück und Seenplatte (3).

Für Rückfragen zum Thema Corona sind die Telefone der Bürgerhotline im Landratsamt Saale-Orla-Kreis unter 03663 / 488-888 von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Schriftliche Anfragen können via E-Mail an buergerhotline@lrasok.thueringen.de gestellt werden.

Quelle: Landratsamt Saale-Orla-Kreis, Schleiz.

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