Jena: Vermisstensuche mit Hubschraubereinsatz am Wochenende

0
135

Am Freitagnachmittag meldete ein 66-jähriger Bürger eine Bekannte bei der Polizei in Jena als vermisst. Diese hatte die Wohnung des Mitteilers verlassen und ihm über einen Nachrichtendienst ihren Suizid angedeutet. Die ersten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen der Jenaer Polizei im Umfeld der Wohnung und bekannten Anlaufstellen verliefen zunächst erfolglos, sodass in der Folge ein Suchhund aus Gera angefordert und zum Einsatz gebracht wurde. Aber auch diese Maßnahme führte nicht zur Feststellung der Gesuchten. Deshalb wurde auf richterlichen Beschluss das Mobiltelefon der Frau geortet. Anhand dieser Ergebnisse konnte so der Suchbereich weiter eingegrenzt werden. Da dieser eingegrenzte Bereich auch einen größeren Waldbereich im Raum Winzerla betraf, kam zusätzlich der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Aber auch diese Absuche bleib erfolglos. Letztlich kehrte die gesuchte Person am frühen Samstagmorgen selbstständig völlig durchnässt und verkühlt zur Wohnung zurück. Aufgrund dessen wurde sie unmittelbar einem Arzt vorgestellt, welcher sie zur medizinischen Betreuung ins Krankenhaus einwies. Neben telefonischen Hinweisen zum möglichen Aufenthaltsort der Gesuchten erreichten die Beamten der Jenaer Polizei aber auch einige Anrufe von Bürgern, die sich über den abendlichen Hubschraubereinsatz beschwerten. Diese Art von Beschwerden löst sicher nicht nur bei den eingesetzten Beamten verständnisloses Kopfschütteln aus.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here