Jena/Weimar: Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

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Jena

Zentrale Webseite geschaltet

Die Stadt Jena hat unter www.jena.de/ukraine eine zentrale Informationsseite geschaltet, auf der wichtige Hinweise, Anlaufstellen und Informationen zur aktuellen Lage in der Ukraine gesammelt werden. Die Seite wird kontinuierlich ergänzt.

Unter anderem beantwortet wird:

  • Wie ist die aktuelle Lage vor Ort?
  • Wo und wann finden Kundgebungen statt? Zum Beispiel heute (Montag, 28. Januar), 18:00 Uhr am Faulloch
  • Wo kann man Sachen spenden?
  • Ich möchte Geld spenden, aber wohin?
  • Was muss ich tun, um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen zu können?
  • Was passiert mit den Aufenthaltstiteln ukrainischer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger?

Aufnahme ukrainischer Kriegsflüchtlinge in Jena

Das Büro für Migration und Integration der Stadt Jena berichtet von ersten Anfragen zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Um Hilfeanfragen an einer zentralen Stelle zu bündeln und Unterstützung geordnet organisieren zu können, wird darum gebeten, die zentrale E-Mail-Adresse neu@jena.de zu nutzen.

Integrationsmanager Andreas Amend informiert

Sie leben in der Stadt Jena und haben in den vergangenen Tagen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen? Bitte melden Sie sich schnellstmöglich bei der Stadt Jena unter neu@jena.de, damit wir Ihnen kurzfristig Beratung und Unterstützung anbieten können. Bitte geben Sie Namen, Vornamen und Geburtsdaten der aufgenommenen Personen, die Adresse, an der sich diese aktuell aufhalten, sowie Ihre Kontaktdaten an.

Bitte melden Sie sich auch unter neu@jena.de, wenn Sie in den nächsten Tagen die Ankunft ukrainischer Kriegsflüchtlinge in Jena erwarten bzw. wenn Sie aus der Ukraine stammen, sich aktuell in Jena aufhalten und wegen der Kriegssituation Ihre geplante Heimreise nicht antreten können.

Weimar

Hilfsangebote und Erstinformationen für Geflüchtete in Weimar

Die Stadtverwaltung Weimar hat mit dem Aufbau von Strukturen zur Unterbringung und Versorgung ankommender Flüchtlinge aus der Ukraine begonnen. Oberbürgermeister Peter Kleine hat dazu am Montagmorgen eine Task Force installiert, die die entsprechenden Voraussetzungen für die Aufnahme der vom Krieg betroffenen Menschen schafft. Dabei ist davon auszugehen, dass diese zunächst bei Verwandten und Bekannten unterkommen können. Für Menschen, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen können, werden derzeit Bettenkapazitäten hergestellt.

Hotline

Ab dem 1. März 2022, 12 Uhr, wird die Stadt eine Hotline unter

03643/762 622

freischalten, die Fragen von Weimarer Hilfswilligen und ankommenden Ukrainerinnen und Ukrainern beantworten soll.

Sie wird werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar sein.

Infos für Hilfswillige aus Weimar für die Ukraine-Hilfe

Von allgemeinen Sachspenden wird abgeraten, es sein denn, es gibt dazu konkret bekannt gegebene Bedarfe. Hierzu gibt es Aktionen beispielsweise der AWO oder anderer Organisationen.

Die Stadt Weimar ist im Kontakt mit der polnischen Partnerstadt Zamość, die derzeit eine sehr große Anzahl von ukrainischen Geflüchteten aufnimmt. Die dortigen Hilfsbedarfe werden noch ermittelt und durch die Stadtverwaltung Weimar bekanntgegeben, um die Partnerstadt bei der Bewältigung zu unterstützen.

Möglich ist auch die Zurverfügungstellung von Wohnraum zur Unterbringung. Wer dies tun möchte, kann sich unter der Hotline-Nummer melden.

Wer bereits jetzt konkrete Unterstützung leisten will, kann dies mit Geldspenden tun, z.B.:

„Bündnis Entwicklung Hilft“ und „Aktion Deutschland Hilft“:

IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank

Stichwort: ARD/ Nothilfe Ukraine

www.spendenkonto-nothilfe.de

„Bündnis Entwicklung Hilft“ ist ein Zusammenschluss von Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW, Kindernothilfe, medico international, Misereor, Plan International, terre des hommes und Welthungerhilfe. German Doctors und Oxfam sind assoziierte Mitglieder.

www.entwicklung-hilft.de

„Aktion Deutschland Hilft“ ist ein Zusammenschluss von 23 deutschen Hilfsorganisationen, darunter action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE Deutschland, Habitat for Humanity, HELP – Hilfe zur Selbsthilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, World Vision Deutschland, Der Paritätische (darüber aktiv: arche Nova, Bundesverband Rettungshunde, Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners, Hammer Forum, Handicap International, Help Age Deutschland, Kinderverband Global-Care, LandsAid, SODI und Terra Tech)

www.aktion-deutschland-hilft.de

Infos für ankommende Geflüchtete aus der Ukraine

Ukrainische Staatsangehörige können visumsfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich hier bis zu 90 Tagen ohne Aufenthaltstitel aufhalten. Dieser visumsfreie Kurzaufenthalt kann nach melderechtlicher Erfassung (Anmeldung) beim Bürgerbüro im Kreisverwaltungsreferat mit einer Aufenthaltserlaubnis aufgrund der Ausnahmesituation um weitere 90 Tage verlängert werden.

Quellen: Stadtverwaltungen Jena und Weimar.

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