Waffen-Eklat auf der A4: Autobahnpolizei stellt vermeintlichen Schützen nach Verfolgungsfahrt

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Ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sorgte gestern Nachmittag auf der Autobahn 4 für einen größeren Polizeieinsatz. Ein 41-jähriger Autofahrer bedrohte einen anderen Verkehrsteilnehmer während der Fahrt mit einer Schreckschusswaffe. Gegen Nachmittag war ein 60-jähriger Fahrer eines Mercedes Sprinters auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Stadtroda kam es zu der bedrohlichen Situation: Ein Pkw der Marke MG setzte sich auf gleicher Höhe neben den Sprinter.

Nach Angaben des Opfers zog der 41-jährige MG-Fahrer plötzlich einen pistolenähnlichen Gegenstand, richtete diesen auf den 60-Jährigen und simulierte Schussbewegungen. Der Mercedes-Fahrer stoppte daraufhin geistesgegenwärtig sein Fahrzeug und verständigte umgehend die Autobahnpolizei, während der Täter seine Fahrt fortsetzte.

Festnahme hinter der Landesgrenze

Dank der präzisen Fahrzeugbeschreibung gelang den Beamten ein schneller Fahndungserfolg. In Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Hof konnte der flüchtige Wagen kurz hinter der bayerischen Landesgrenze gestoppt werden.

Sichergestellte Gegenstände:

  • Eine Schreckschusswaffe (PTB-Waffe), die der Fahrer den Beamten eigenständig aushändigte.
  • Ein verbotenes Einhandmesser, das ebenfalls im Fahrzeug aufgefunden wurde.

Rechtliche Konsequenzen

Gegen den 41-jährigen Fahrer wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Der 60-jährige Sprinter-Fahrer blieb körperlich unverletzt, stand jedoch sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens.

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