28jähriger randaliert im Rettungswagen: Patient zerstört in Artern teures EKG-Gerät

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Ein routinemäßiger Rettungseinsatz in Artern endete am Donnerstagnachmittag mit einem immensen Sachschaden. Ein 28-jähriger Patient geriet nach einer Untersuchung derart in Rage, dass er das medizinische Equipment der Sanitäter mutwillig zerstörte.

Der 28-jährige Mann hatte ursprünglich selbst den Notruf gewählt, da er über akute Krankheitssymptome klagte und ärztliche Hilfe anforderte. Um die Beschwerden abzuklären, schlossen die eingetroffenen Rettungssanitäter den Patienten an ein Elektrokardiogramm (EKG) an. Die Untersuchung ergab jedoch keinerlei medizinische Auffälligkeiten oder Anzeichen für eine Erkrankung.

Als dem Mann mitgeteilt wurde, dass das Gerät keine Symptome aufzeichnete, eskalierte die Situation schlagartig. Der Patient verlor die Beherrschung und richtete seine Aggressionen gegen die Ausrüstung der Retter.

Polizeieinsatz und zehntausende Euro Schaden

In seinem Erregungszustand beschädigte der 28-Jährige das empfindliche EKG-Gerät massiv. Die Folgen des Wutausbruchs sind beträchtlich:

  • Enormer finanzieller Schaden: Der entstandene Sachschaden an dem teuren medizinischen Spezialgerät beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro.
  • Eingreifen der Polizei: Um die Lage für das Rettungspersonal zu befrieden, mussten Beamte der Polizeiinspektion Kyffhäuser anrücken.

Die Polizisten brachten die Situation unter Kontrolle und leiteten gegen den Randalierer umgehend ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

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