Am Samstagabend sorgte ein bizarres Ereignis in der Konrad-Zuse-Straße für Aufsehen und einen Polizeieinsatz der besonderen Art. Eine 45-jährige, polizeibekannte Frau trat dort gegen 18:30 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen in mehrfacher Weise negativ in Erscheinung.
Vandalismus und Diebstahl
Die Tatverdächtige sprang wiederholt auf einen geparkten Pkw, der einem 64-jährigen Mann gehört. Durch die impulsive Aktion entstanden deutliche Dellen an der Motorhaube sowie am Dach des Fahrzeugs. Doch damit nicht genug: Im Anschluss riss die Frau die hintere Kennzeichenhalterung samt amtlichem Schild ab und verschwand damit in ihrer nahegelegenen Wohnung. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Skurrile Begründung bei der Festnahme
Da die Identität der 45-Jährigen den Beamten bereits bekannt war, konnten sie die Frau wenig später an ihrer Wohnanschrift aufsuchen. Bei der Konfrontation mit den Tatvorwürfen zeigte sich die Beschuldigte kooperativ und händigte das entwendete Kennzeichen freiwillig aus. Die Erklärung für ihren Diebstahl war jedoch so außergewöhnlich wie der Vorfall selbst: Sie habe das Kennzeichen mit ins Bett genommen, um damit zu „kuscheln“.
Ermittlungen dauern an
Die eingesetzten Polizeibeamten gewannen vor Ort den Eindruck, dass die Frau unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ob dieser Umstand ursächlich für das bizarre Verhalten war, ist nun Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.
Gegen die 45-Jährige wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung sowie wegen Diebstahls eingeleitet. Sie muss sich nun für ihr Handeln verantworten.


