Große Aufregung am Donnerstagabend in der Albert-Schweitzer-Straße: Ein Anwohner meldete der Feuerwehr einen verdächtigen und stechenden Geruch aus dem Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses. Da erst im Juli unbekannte Täter in dem Gebäude Buttersäure verteilt hatten und die Berufsfeuerwehr Heiligenstadt damals zu einem aufwendigen Einsatz ausrücken musste, lag der Verdacht auf einen erneuten Anschlag nahe.
Die alarmierten Einsatzkräfte rückten umgehend aus und untersuchten den Kellerbereich mit spezieller Messtechnik. Glücklicherweise gaben die Messgeräte Entwarnung: Buttersäure konnte diesmal nicht festgestellt werden. Der zwar tatsächlich vorhandene, äußerst beißende Geruch hatte eine andere Ursache — er war auf abgelagerte Tierfäkalien zurückzuführen.


