Nach Vorfällen am Sonntag, dem 13. September 2026, und darauf folgenden Spekulationen auf Social-Media-Plattformen hat die Polizei den aktuellen Ermittlungsstand zu einem Sexualdelikt im Raum Kölleda (Landkreis Sömmerda) offiziell klargestellt.
Tatverdächtiger festgenommen und in Haftanstalt überstellt
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden kam es am besagten Sonntagabend in einer Gemeinschaftsunterkunft im Raum Kölleda zu einem Sexualdelikt zum Nachteil einer Jugendlichen.
Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Sömmerda reagierten umgehend und konnten einen Tatverdächtigen noch in derselben Nacht an dessen Wohnanschrift vorläufig festnehmen. Am darauffolgenden Tag wurde der Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Erfurt einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Erfurt vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Tatverdächtige befindet sich seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.
Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft führen die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Vergewaltigung fort.
Polizei dementiert Gerüchte in den sozialen Medien
Die Polizei stellt ausdrücklich klar, dass in den sozialen Netzwerken kursierende Darstellungen – insbesondere bezüglich der Auffindesituation der minderjährigen Geschädigten – nicht dem tatsächlichen Ermittlungsstand entsprechen.
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes des opfersowie aus ermittlungstaktischen Erwägungen werden keine weiteren Details veröffentlicht. Die Behörden appellieren eindringlich an die Öffentlichkeit, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen und ungeprüfte Informationen nicht weiterzuverbreiten. Falschbehauptungen belasten die Betroffenen zusätzlich, können die laufenden Ermittlungen behindern und gegebenenfalls selbst strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.


