Vermisste Seniorin bei Leubingen am Gleisbett aufgefunden

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TechLine, www.pixabay.com, Lizenz: CC0 Creative Commons

Ein aufmerksamer Zugführer und der schnelle Einsatz der Rettungskräfte haben am Freitagmorgen am Streckenabschnitt bei Leubingen vermutlich ein Menschenleben gerettet. Gegen 07:30 Uhr meldete der Triebfahrzeugführer einer Regionalbahn eine Person, die sich in unmittelbarer Nähe der Gleise befand. Daraufhin leiteten die Bundespolizei, die Polizeiinspektion Sömmerda sowie die Deutsche Bahn umgehend eine Rettungskette ein. Für die Dauer des Einsatzes musste die Bahnstrecke zwischen Etzleben im Kyffhäuserkreis und Leubingen für den gesamten Zugverkehr gesperrt werden.

Bei der anschließenden Absuche des Streckenabschnitts entdeckten Einsatzkräfte der Bundespolizei unweit des Leubinger Fürstenhügels direkt am Gleisbett eine hilflose Frau. Bei der 71-Jährigen handelte es sich um eine seit zwei Tagen vermisste deutsche Staatsangehörige. Die Seniorin wies Kopfverletzungen sowie witterungsbedingte Unterkühlungserscheinungen an den Gliedmaßen auf. Eine Kollision mit einem Zug konnte nach bisherigen Erkenntnissen ausgeschlossen werden.

Der Notarzt versorgte die Frau noch an der Fundstelle. Aufgrund des unwegsamen Geländes unterstützte die örtliche Feuerwehr die Rettungsmaßnahmen, um die Verletzte transportfähig zu machen und den Abtransport in ein Krankenhaus vorzubereiten.

Gegen 10:30 Uhr konnte der koordinierte Rettungseinsatz erfolgreich beendet und der gesperrte Streckenabschnitt wieder für den regulären Bahnverkehr freigegeben werden.

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