Eine nächtliche Polizeikontrolle im Geraer Stadtgebiet endete in der Nacht zu Allerheiligen mit einem gefährlichen Eklat: Ein 28-jähriger Autofahrer flüchtete mit hoher Geschwindigkeit vor einer Streifenwagenbesatzung quer durch die Stadt. Nach einer rücksichtslosen Jagd über mehrere Straßen konnte der Mann schließlich gestoppt werden. Die Bilanz der Beamten: Der Fahrer hatte keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss mehrerer Drogen.
Rotlicht missachtet und rücksichtslos gerast
Der Vorfall ereignete sich am späten Abend des 31. Oktober gegen 23:55 Uhr. Als die Polizeibeamten den Fahrer eines schwarzen VW Passat auf der Friedrich-Engels-Straße kontrollieren wollten, trat dieser fluchtartig aufs Gaspedal.
Mit massiv überhöhter Geschwindigkeit und völlig rücksichtslos raste der 28-Jährige vor der Polizei davon. Seine Fluchtroute führte über die Gagarinstraße, den Ziegelberg sowie die Bauvereins- und Ludwig-Jahn-Straße bis hin zum Nicolaiberg. An der Kreuzung Gagarinstraße / Clara-Zetkin-Straße missachtete der Flüchtende zudem eine rote Ampel und gefährdete damit den nachfolgenden und kreuzenden Verkehr erheblich.
Fahren unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis
Trotz der gefährlichen Manöver gelang es den Polizisten, den Wagen schließlich am Nicolaiberg zu stellen und den Fahrer festzunehmen. Bei der anschließenden Überprüfung traten die Gründe für die Flucht schnell zu Tage:
- Kein Führerschein: Der 28-Jährige besitzt keine gültige Fahrerlaubnis.
- Drogenkonsum: Ein Test ergab, dass der Mann unter dem Einfluss verschiedenster Betäubungsmittel am Straßenverkehr teilgenommen hatte.
Die Beamten brachten den Mann umgehend in ein Krankenhaus, wo eine beweiserhebliche Blutentnahme durchgeführt wurde. Gegen den 28-Jährigen wurde ein umfangreiches Strafverfahren eingeleitet.
Zeugen und Gefährdete gesucht
Die Landespolizeiinspektion Gera hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Zeugenaufruf der Polizei:
Personen, die das Geschehen beobachtet haben oder durch die rücksichtslose Fahrweise des schwarzen VW Passat gefährdet wurden, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
- Kontakt: Landespolizeiinspektion Gera
- Telefon: 0365 / 829-0


