Jena: Polizei-Einsatz nach Selbstmord Drohung

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In den frühen Morgenstunden des 03. Februar 2026 waren Einsatzkräfte der Landespolizeiinspektion Jena im Bereich Am Rähmen tätig. Auslöser war eine Bedrohungslage, die von einem Bewohner eines Mehrfamilienhauses ausging.

Der Bereich wurde großräumig abgesperrt. Da sich der Mann allein in seiner Wohnung befand, bestand zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr für andere Personen. Da die Einsatzkräfte den Eindruck gewannen, dass sich der Betroffene in einem psychischen Ausnahmezustand befand und eine Selbstgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden zusätzliche Kräfte – darunter Spezialkräfte des Landeskriminalamtes – hinzugezogen.

Auch die Berufsfeuerwehr Jena sowie weitere Rettungskräfte waren vor Ort. Vorsorglich wurde unterhalb des Wohnungsbalkons ein Sprungkissen positioniert. Nachdem mehrere Versuche, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, erfolglos geblieben waren, bereiteten die Einsatzkräfte einen polizeilichen Notzugriff vor.

Gegen 09:45 Uhr sprang der Mann schließlich über die Balkonbrüstung und landete auf dem bereitgestellten Sprungkissen. Er wurde anschließend zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Berichte über suizidale Handlungen können belastend wirken. Menschen in seelischen Krisen oder mit Suizidgedanken sollten sich umgehend an vertraute Personen wenden oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Unterstützung bieten zudem telefonische und digitale Beratungsangebote, die rund um die Uhr erreichbar sind.

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