Achtung Betrug: Falsche Polizisten verunsichern Mühlhausen

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In Mühlhausen kam es am vergangenen Sonntag zu einer Häufung betrügerischer Telefonanrufe. Die Täter nutzen dabei eine altbekannte Masche, um an Informationen über Wertsachen zu gelangen.

Die Masche: Herr „Ackermann“ und die Einbruchsserie

Die Unbekannten gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus – häufig unter dem Namen „Herr Ackermann“. Sie behaupteten gegenüber den Angerufenen, dass in der unmittelbaren Nachbarschaft vermehrt Einbrüche durch kriminelle Banden stattgefunden hätten. Im weiteren Gesprächsverlauf versuchten die Betrüger geschickt, Details über im Haus vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld zu erfragen.

Richtiges Verhalten der Bürger

Erfreulicherweise reagierten alle kontaktierten Personen in diesen Fällen besonnen:

  • Sie ließen sich nicht auf die Fragen ein.
  • Die Gespräche wurden konsequent beendet.
  • Die echte Polizei wurde umgehend über die Vorfälle informiert.

Wichtige Sicherheitshinweise Ihrer Polizei

Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, sensiblen Daten am Telefon preiszugeben. Echte Polizeibeamte werden Sie niemals nach Ihren finanziellen Verhältnissen oder der Verwahrung von Wertsachen ausfragen oder gar die Übergabe von Bargeld fordern.

Das rät die Polizei:

  1. Misstrauen zeigen: Seien Sie bei unangekündigten Anrufen von Behörden hellhörig.
  2. Keine Details nennen: Geben Sie keine Auskunft zu Vermögenswerten.
  3. Auflegen: Beenden Sie das Telefonat sofort, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt.
  4. Rücksprache halten: Wenden Sie sich bei Zweifeln direkt an Ihre örtliche Dienststelle.

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Die Telefongeschichte von Thüringen

Ein Blick auf die Entwicklung der Telefon-Technik und Netze speziell im Freistaat. Wo gab es die ersten öffentlichen Ämter, wo waren erste Fernsprecher und Telefonverbindungen zu finden? Kleiner Spoiler: Erfurt,Weimar oder Jena waren nicht die ersten Städte mit Telefonie. Dazu gibt es einen Blick auf die generell Entwicklung der Telefontechnik in Deutschland.

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