Am späten Samstagnachmittag kam es im Hauptbahnhof Gera zu einem größeren Einsatz von Bundespolizei und Feuerwehr. Nachdem Streifenbeamte sowie Reisende über leichte Reizungen der Atemwege klagten, wurde die Haupthalle gegen 16:22 Uhr vorsorglich geräumt. Die Feuerwehr führte umfassende Luftmessungen durch, konnte jedoch keine Gefahrstoffe nachweisen. Da keine medizinische Behandlung von Personen notwendig war und der Bahnverkehr über Nebenwege ungestört weiterlief, konnte die Sperrung nach etwa einer Stunde wieder aufgehoben werden. Die Ursache für die kurzzeitigen Beschwerden bleibt bislang völlig ungeklärt; Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen nicht vor.


