Ein Streit in einer Wohnung in der Kölledaer Straße eskalierte gestern Abend gegen 19:00 Uhr und löste einen massiven Polizeieinsatz aus. Im Zentrum der kriminalpolizeilichen Ermittlungen steht dabei vor allem das mitgeführte Arsenal des mutmaßlichen Täters
Nach ersten Erkenntnissen gerieten zwei Männer (43 und 44 Jahre alt) in einen heftigen Disput. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde ein Messer zur gefährlichen Tatwaffe: Der 44-Jährige verletzte seinen Kontrahenten damit schwer. Während das Opfer durch herbeigerufene Rettungskräfte in ein Krankenhaus transportiert werden musste, flüchtete der Angreifer zunächst vom Tatort.
Die Flucht währte jedoch nur kurz. Polizeikräfte konnten den Tatverdächtigen im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung stellen. Bei der anschließenden Durchsuchung offenbarte sich das gefährliche Potenzial des Mannes: In seinem Rucksack stießen die Beamten nicht nur auf weitere Messer, sondern auch auf eine geladene Schreckschusspistole.
Die Polizei handelte konsequent:
- Sicherstellung: Sämtliche Waffen und gefährlichen Gegenstände wurden vor Ort beschlagnahmt.
- Festnahme: Der 44-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
- Haftprüfung: Der Tatverdächtige wird noch am heutigen Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt.
Neben der gefährlichen Körperverletzung wiegt der Verstoß gegen das Waffengesetz schwer. Die Kriminalpolizei prüft nun die genauen Hintergründe und die Herkunft der Waffen. Die Ermittlungen zum exakten Tathergang dauern an.


