Zivilstreife stößt frontal mit Auto zusammen – vier Verletzte

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Ein Kontrollversuch der Polizei endete am Dienstagmittag (28. Juli 2026) in Erfurt mit einem schweren Verkehrsunfall. Bei einer Frontalkollision zwischen einem Zivilstreifenwagen und einem entgegenkommenden Auto wurden vier Personen verletzt, darunter zwei Polizeibeamte. Gegen 16:00 Uhr waren die Beamten in einem zivilen Einsatzfahrzeug auf der August-Röbling-Straße aus Richtung Bernauer Straße unterwegs. Als ihnen ein Fiat entgegenkam, entschieden sich die Polizisten spontan, den Wagen einer Kontrolle zu unterziehen. Um das Fahrzeug zu stoppen, schalteten die Beamten das Blaulicht ein und scherten auf die Gegenfahrspur aus. Dabei kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum ungebremsten Frontalzusammenstoß mit dem Fiat.

Fahrer ohne Führerschein und mutmaßlich berauscht

Durch die Wucht des Aufpralls erlitten sowohl die beiden Polizeibeamten als auch der 21-jährige Fahrer des Fiat und seine Beifahrerin Verletzungen. Alle vier Beteiligten wurden vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme durch unbeteiligte Polizeikräfte traten rasch mögliche Gründe für ein auffälliges Verhalten des Fiat-Fahrers zutage: Der 21-Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem ergaben sich vor Ort deutliche Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Rauschmitteln stand.

15.000 Euro Sachschaden – Ermittlungen laufen

An beiden Fahrzeugen entstand massiver Sachschaden, den die Ermittler vorläufig auf rund 15.000 Euro schätzen. Die August-Röbling-Straße musste während der Rettungsarbeiten und der Spurensicherung zeitweise gesperrt werden. Die genauen Ermittlungen zum detaillierten Hergang der Kollision und den zeitlichen Abläufen dauern an.

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