Ein spektakulärer Fahndungserfolg gelang den Einsatzkräften der Polizei am Samstag: Innerhalb weniger Stunden konnten gleich zwei gestohlene Wohnmobile gestoppt und die mutmaßlichen Diebe festgenommen werden.
Zwei Diebstähle innerhalb kürzester Zeit
Die Serie begann in der Nacht von Freitag zu Samstag in Schönstedt. Dort entwendeten Kriminelle auf bislang ungeklärte Weise ein erst ein Jahr altes Wohnmobil, das direkt vor dem Wohnhaus des Besitzers geparkt war. Am Samstagmorgen erstattete der Eigentümer Anzeige, woraufhin die Polizei die Fahndung einleitete.
Gegen Samstagmittag folgte die nächste Meldung aus Mühlhausen: Ein weiterer Besitzer stellte nach nur knapp zwei Stunden Abwesenheit fest, dass sein Wohnmobil spurlos von seinem Grundstück verschwunden war. Auch er erstattete umgehend Anzeige auf der Dienststelle.
GPS-Ortung führt zum ersten Zugriffs-Erfolg
Der zweite Fall nahm schnell an Fahrt auf. Da das in Mühlhausen gestohlene Fahrzeug über einen aktiven GPS-Sender verfügte, konnte der Besitzer den Standort live auf seinem Smartphone verfolgen und die Koordinaten an die Beamten weitergeben. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten rasch zum Ziel: Auf der Autobahn 4 kurz vor Stadtroda meldete die Autobahnpolizei den erfolgreichen Zugriff.
Der Fahrer, ein Mann aus Polen, wurde noch vor Ort festgenommen. Die Diebe hatten am Wohnmobil bereits gefälschte Kennzeichen angebracht; die Originalschilder lagen noch im Innenraum.
Zweiter Ermittlungserfolg bei Meerane
Durch den enormen Fahndungsdruck und den gezielten Einsatz zahlreicher Streifenwagen folgte wenig später der nächste Fahndungserfolg: Auch das in Schönstedt entwendete Wohnmobil konnte geortet werden. Polizeikräfte stoppten das Fahrzeug ebenfalls auf der A4, diesmal auf Höhe der Anschlussstelle Meerane. Der Fahrer wurde ebenfalls festgenommen.
Ermittlungen zu Bandenkriminalität laufen
Derzeit laufen die Ermittlungen zur genauen Identität der beiden Beschuldigten. Die Polizei prüft intensiv, ob ein direkter Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht und ob es sich um organisierte Bandenkriminalität handelt.
Für die beiden Eigentümer endet der Tag mit einer erleichternden Nachricht: Dank des schnellen Zusammenspiels von moderner Technik und Polizeiarbeit können sie ihre Fahrzeuge bald wieder unbeschadet in Empfang nehmen.


