Der gestrige Samstag stand in Erfurt ganz im Zeichen des Christopher-Street-Days (CSD) sowie des Tages der offenen Tür im Thüringer Landtag. Rund 3.000 Menschen nahmen an der Demonstration für Vielfalt und Gleichberechtigung teil.
Nach einer Auftaktkundgebung führte der CSD-Aufzug ab 13:45 Uhr vom Domplatz aus durch die gesamte Erfurter Innenstadt. Gegen 16:15 Uhr kehrten die Teilnehmer auf den Domplatz zurück, um das Programm bis 20:00 Uhr fortzusetzen. Eine weitere Demonstration war bereits um 12:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz gestartet, zog ebenfalls durch die Innenstadt und schloss sich schließlich dem CSD auf dem Domplatz an.
Einsatzkräfte der Landespolizeiinspektion Erfurt und der Thüringer Bereitschaftspolizei begleiteten das Geschehen. Die Polizei zog am Abend eine positive Bilanz und berichtete von einem friedlichen und störungsfreien Verlauf aller Versammlungen.
Parallel öffnete der Thüringer Landtag seine Türen und verzeichnete über 3.400 Besucher. Auch diese Veranstaltung verlief aus polizeilicher Sicht ohne Zwischenfälle. Durch das hohe Aufkommen an Veranstaltungen kam es im Erfurter Innenstadtbereich zu spürbaren Einschränkungen im Straßenverkehr und zu Verzögerungen im öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere am Willy-Brandt-Platz, in der Bahnhofstraße, am Anger sowie auf dem Juri-Gagarin-Ring.


