Ein unachtsam liegengelassener Rucksack in einem Zug zwischen Saalfeld und Jena hat für seinen Besitzer strafrechtliche Konsequenzen. Nachdem die Bundespolizei über das herrenlose Gepäckstück informiert worden war, überprüften Einsatzkräfte den Inhalt auf eine mögliche Gefahrenlage.
Drogenfund bei Eigentümerermittlung
Nachdem die Beamten Entwarnung hinsichtlich einer Bedrohung geben konnten, öffneten sie den Rucksack, um Hinweise auf den Eigentümer zu finden. Neben Dokumenten, die auf einen 26-jährigen Algerier als mutmaßlichen Besitzer hindeuteten, stießen die Polizisten auf mehr mehere Blüten und insgesamt mehr als 35 Gramm Marihuana.
Die Betäubungsmittel wurden umgehend sichergestellt. Den 26-Jährigen erwartet neben der Aushändigung seines Rucksacks nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Hinweis der Bundespolizei
Die Bundespolizei nutzt den Vorfall für einen erneuten Appell an alle Fahrgäste:
- Einschränkungen im Bahnverkehr vermeiden: Herrenlose Gepäckstücke lösen regelmäßig Polizeieinsätze aus, die zu Verzögerungen und Betriebsunterbrechungen im Zugverkehr sowie an den Bahnhöfen führen können.
- Achtsamkeit wahren: Reisegepäck und Wertsachen sollten während der gesamten Fahrt stets im Blick behalten und nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.


