Tierischer Einsatz an den Gleisen: Rinderherde legt Bahnstrecke bei Wutha lahm

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Ein ungeplanter Ausflug von zehn Kühen hat am Montagmorgen für eine Unterbrechung des Bahnverkehrs nahe dem Bahnhof Wutha gesorgt. Erst durch das rasche Eingreifen der Bundespolizei konnte die Gefahrenstelle beräumt werden.

Kurz vor 9:00 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Erfurt die Meldung der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn ein. Ein aufmerksam reagierender Lokführer hatte beim Befahren des Streckenabschnitts bei Wutha mehrere Rinder entdeckt, die sich frei auf den Bereich neben der Trasse zubewegten.

Die nachfolgenden Züge wurden umgehend gewarnt und die Geschwindigkeit auf dem Abschnitt gedrosselt. Als die alarmierten Bundespolizisten vor Ort eintrafen, hatten sich die zehn Tiere bereits bis direkt in den Gleisbereich nahe des Bahnhofs Wutha vorgearbeitet.

Erfolgreiche Verfolgung und Freigabe der Strecke

Um die Herde aus der Gefahrenzone zu bringen, trieben die eingesetzten Beamten die Rinder behutsam aus dem Gleisbereich zurück auf sicheres Terrain. Parallel dazu nahm die Polizei Kontakt zu umliegenden landwirtschaftlichen Betrieben auf, um den Halter der Tiere zu ermitteln – mit Erfolg: Der Eigentümer konnte ausfindig gemacht werden.

Gegen 10:00 Uhr war die Herde vollständig eingefangen und gesichert, sodass der Zugverkehr wieder ohne Einschränkungen freigegeben werden konnte. Wie und warum sich die zehn Kühe von ihrer Weide verselbstständigt hatten, ist nun Gegenstand der weiteren Nachforschungen.

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