Erfurt, Jena und Eisenach gewinnen an Einwohnern, Thüringen verliert fast 7.000 Menschen

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Am 31. Dezember 2017 lebten 2.151.205 Personen in Thüringen, davon 1.065.004 Personen männlichen und 1.086.201 weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank die Einwohnerzahl des Freistaats somit um -6 923 Personen bzw. -0,3 Prozent. Im Jahr 2016 sank die Ein- wohnerzahl Thüringens noch um -12.586 Personen (-0,6 Prozent). Der Bevölkerungsrückgang 2017 resultierte aus einem Sterbefallüberschuss (mehr Sterbefälle als Geburten) in Höhe von -11 229 Personen, welcher durch einen Wanderungsgewinn in Höhe von 3.992 Personen allerdings nicht ausgeglichen werden konnte. Hinzu kamen nachträglich die von den Standes- und Meldeämtern gemeldeten Korrekturfälle, welche zusätzlich ein minimales Bevölkerungsplus in Höhe von 314 Personen ausmachten. Im Jahr 2016 gab es hingegen einen Wanderungsverlust von -2.255 Personen und der Sterbefallüberschuss lag bei -9.837 Personen (Korrekturen: -494 Personen).

Quelle: Th. Landesamt für Statistik

Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens gab es 2017 sowohl Einwohnerzuwächse als auch deutliche Bevölkerungsverluste. In Relation zur Gesamteinwohnerzahl hatten die kreisfreien Städte Erfurt (0,9 Prozent), Jena (0,7 Prozent) und Eisenach (0,3 Prozent) die höchsten Einwohnergewinne. Bei den Landkreisen konnte einzig der Landkreis Gotha ein Einwohnerplus (0,1 Prozent) verzeichnen. Die kreisfreie Stadt Suhl (-1,2 Prozent) sowie der Saale-Holzland-Kreis (-1,8 Prozent) und der Kyffhäuserkreis (-1,1 Prozent) hatten im Jahr 2017 hingegen die größten Bevölkerungsrückgänge in Relation zur Einwohnerzahl.

Quelle: Quelle: Th. Landesamt für Statistik.

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