Thüringen: 474.740 Euro für die Digitalisierung von Studiengängen

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Die Studiengänge an Thüringer Hochschulen sollen digitaler werden. Über das Förderprogramm „Curricula der Zukunft“ unterstützt das Thüringer Wissenschaftsministerium deshalb insgesamt zehn Modellprojekte, mit denen akademische Lehrpläne und Lernformen digital weiterentwickelt werden sollen. Dafür stellt das Land insgesamt 474.740 Euro aus dem Strategie- und Innovationsbudget zur Verfügung. Die Projekte haben eine Laufzeit vom 1. Oktober 2018 bis Ende 2019.

„Die Digitalisierung beeinflusst die Art und Weise, wie Studierende auf Informationen zugreifen, recherchieren, sich Wissen aneignen“, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Akademisches Lehren und Lernen würden erheblich verändert. „Mit neuen Ansätzen wie dem Förderprogramm ‚Curricula der Zukunft‘ wollen wir deshalb neue Impulse für eine Weiterentwicklung von Studiengängen und Studieninhalten an den Thüringer Hochschulen setzen.“ Die Projekte sollen einen Beitrag dazu leisten, neue Lehrinhalte aufzugreifen sowie Studien- und Lernformen an eine zunehmend durch Digitalisierung geprägte Lebens- und Arbeitswelt anzupassen.

Die Mittel können für Personal- und/oder Sachkosten eingesetzt werden. Die Hochschulen selbst beteiligen sich mit einem Eigenanteil von 25 Prozent der Fördersumme an der Projektfinanzierung.

Das Programm „Curricula der Zukunft“ ist Bestandteil der Thüringer Strategie zur Digitalisierung im Hochschulbereich, die das Wissenschaftsministerium gemeinsam mit den Hochschulen entwickelt hat. Für ihre Umsetzung stellt der Freistaat im Doppelhaushalt 2018/2019 insgesamt 2,2 Millionen Euro bereit. Die Digitalstrategie für die Hochschulen umfasst insgesamt fünf Handlungsfelder: Digitale Hochschullehre, Digitalisierte Forschungsprozesse, Open Access, Wissenstransfer und Digitale Infrastruktur. „Curricula der Zukunft“ ist eine Maßnahme aus dem Bereich „Digitale Hochschullehre“.

Quelle

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