Ein folgenschweres Gasleck löste am vergangenen Dienstagmittag einen Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei im Bereich des Max-Chop-Wegs aus. Gegen 12:20 Uhr war es dort im Zuge von Erdarbeiten in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums zur Beschädigung einer Gasleitung gekommen. Die Bauarbeiter reagierten besonnen, stellten den Betrieb sofort ein und alarmierten die Rettungskräfte. Aufgrund des unkontrolliert austretenden Gefahrstoffs trafen kurz darauf zahlreiche Einsatzkräfte am Unfallort ein, um den Gefahrenbereich abzusichern.
Über 100 Anwohner evakuiert
Priorität für die Helfer hatte zunächst die Sicherheit der Bevölkerung. Es wurde ein weiträumiger Absperrbereich definiert, der die Evakuierung mehrerer Straßenzüge notwendig machte. Betroffen waren Anwohner der:
- Paul-Lürmann-Straße (mehrere Mehrfamilienhäuser)
- August-Klemm-Straße
- Welktor
Die zuständige Rettungsleitstelle löste umgehend eine offizielle Gefahrenwarnmeldung aus. Insgesamt mussten mehr als 100 Personen ihre Wohnungen verlassen, um den Technikern einen sicheren Zugang für die Reparaturarbeiten zu ermöglichen.
Entwarnung am Abend
Nachdem die vorbereitenden Sicherheitsmaßnahmen abgeschlossen waren, begannen gegen 15:45 Uhr die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten an der defekten Leitung. Diese zogen sich bis in die Abendstunden gegen 19:00 Uhr hin.
Erst nach dem erfolgreichen Abschluss der Reparatur und einer abschließenden Kontrolle konnten die Absperrungen offiziell aufgehoben werden. Die Bewohner der Paul-Lürmann-Straße sowie der angrenzenden Hermann-Hesse- und Heinrich-König-Straße konnten daraufhin in ihre Unterkünfte zurückkehren.
Besonders erfreulich: Trotz der potenziell gefährlichen Lage wurde im Verlauf des gesamten Einsatzes niemand verletzt. Alle Beteiligten und Anwohner kamen mit dem Schrecken davon.


