Zukunftsweisendes Projekt für Thüringen: Offizieller Startschuss für das Holzbaukompetenzzentrum in Suhl

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Thüringen setzt ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen und regionale Wertschöpfung. Mit der Übergabe eines millionenschweren Förderbescheids fällt in Suhl der offizielle Startschuss für das neue Kompetenzzentrum Holzbau und nachwachsende Rohstoffe (KHoR). Das ambitionierte Vorhaben soll den modernen Holzbau im Freistaat auf ein neues Level heben.

Millioneninvestition in den Klimaschutz und die Region

Infrastrukturminister Steffen Schütz übergibt gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Umweltminister Tilo Kummer einen Zuwendungsbescheid über rund 1,14 Millionen Euro. Diese Summe bildet das Fundament für die Gründung und den logistischen Aufbau der neuen Institution in Suhl-Nord.

Die anfängliche Millionenförderung dient primär der Standortsicherung sowie dem Aufbau der personellen und organisatorischen Handlungsfähigkeit des KHoR. Insgesamt demonstriert das Land großen politischen Rückhalt für das Projekt: Für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 hat der Freistaat Thüringen über eine schrittweise Sonderförderung ein Gesamtvolumen von bis zu 10 Millionen Euro für den Auf- und Ausbau bereitgestellt.

Was das KHoR leisten soll

Das Kompetenzzentrum in Suhl wird künftig als zentraler Dreh- und Angelpunkt für die Thüringer Holz- und Baubranche fungieren. Die Kernaufgaben umfassen:

  • Professionelle Koordination: Vernetzung von Architekten, Handwerkern, Planern und Behörden, um den Holzbau im Bundesland voranzutreiben.
  • Forschung & Entwicklung: Zusammenarbeit mit Partnern und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung.
  • Regionale Wertschöpfungsketten: Weiterentwicklung der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten des nachwachsenden Rohstoffes Holz direkt in der Region.

Starke Partner für die Umsetzung

Hinter dem wegweisenden Vorhaben steht geballte Fachkompetenz. Als Projektträger zeichnen zwei etablierte Institutionen verantwortlich: das Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH (IAB) sowie der Verein Holz-21-regio.

Mit ihrer Expertise im Bereich der modernen Bauforschung und der regionalen Netzwerkarbeit garantieren die Träger, dass die Fördergelder des Landes zielgerichtet eingesetzt werden, um Thüringen als Vorreiter im ökologischen und zukunftsfähigen Bauen zu etablieren.

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