Nach einer schweren Havarie an einer zentralen Trinkwasserleitung kämpfen die Einsatzkräfte der ThüWa ThüringenWasser GmbH weiterhin mit den Folgen des Schadens. In den Abendstunden des 18. Mai 2026 war es im Bereich zwischen der Ausflugsgaststätte „Bachstelze“ und dem Sportplatz Bischleben zu einem massiven Bruch einer großen Zubringerleitung gekommen.
Dank schneller Reaktion und gezielter Umstellungen im Versorgungsnetz gelang es den Technikern, die meisten betroffenen Wohngebiete innerhalb kurzer Zeit wieder ans Netz zu nehmen. Für die umliegenden Gartenanlagen in Bischleben und Stedten konnte am vergangenen Freitag (22. Mai 2026) eine Entwarnung gegeben werden: Ein eigens errichtetes Provisorium stellt dort seitdem die Belieferung mit Trinkwasser wieder zuverlässig sicher.
Komplizierte Schadensortung und Tiefbauarbeiten
Die genaue Lokalisierung des Lecks gestaltete sich jedoch schwierig. Mittlerweile konzentrieren sich die Arbeiten auf den Bereich Hamburger Berg in Erfurt-Bischleben. Während ein Teil der betroffenen Leitung nach erfolgreicher Überprüfung bereits wieder in Betrieb genommen werden konnte, steht der eigentliche Schadensbereich vor einer logistischen Herausforderung.
Für die Reparatur des betroffenen Rohrabschnitts sind umfangreiche Tiefbauarbeiten erforderlich. Da die Arbeiten in sensiblem Gelände stattfinden und schweres Gerät benötigt wird, ist mit einem größeren Zeitaufwand zu rechnen.
Einschränkungen für Anwohner und Verkehr
Die Baustelle bringt auch erhebliche Einschränkungen für den Nahverkehr und die Anwohner vor Ort mit sich. Da die regulären Wege blockiert sind, muss eine provisorische Zufahrt für die Anlieger sowie für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge über eine alternative Route eingerichtet werden. Die ThüWa bittet alle Betroffenen um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.


