Fehlalarm auf der B88: Vergessenes iPhone löst Rettungseinsatz aus

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Ein verlorenes Smartphone hat am Mittwochnachmittag für Aufsehen und einen unnötigen Rettungseinsatz auf der Bundesstraße 88 gesorgt. Gegen Nachmittag ging bei den Rettungskräften ein automatischer Notruf eines iPhones ein, der Schlimmes vermuten ließ. Die automatisierte Meldung ortete das Gerät auf dem Streckenabschnitt zwischen Großeutersdorf und Kahla, woraufhin die Leitstelle aufgrund der unklaren Lage zunächst von einem schweren Verkehrsunfall ausgehen musste.

Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte an der vermeintlichen Unfallstelle bot sich den Rettern jedoch ein überraschendes Bild: Weit und breit war kein verunglücktes Fahrzeug zu sehen. Stattdessen entdeckten die Helfer lediglich ein einsames Smartphone, das mitten auf der Fahrbahn lag.

Die anschließenden Ermittlungen der Polizei brachten schnell Licht ins Dunkel des mysteriösen Vorfalls. Die Besitzerin des Mobiltelefons hatte ihr Gerät vor der Abfahrt offenbar unachtsam auf dem Autodach abgelegt und dort schlichtweg vergessen. Während der Fahrt verlor das Telefon bei voller Fahrt den Halt und stürzte auf den Asphalt. Durch den harten Aufprall auf der Bundesstraße registrierten die empfindlichen Sensoren des Geräts eine vermeintliche Kollision und aktivierten pflichtbewusst die integrierte Crash-Detection-Funktion, die daraufhin selbstständig die Rettungskräfte verständigte.

Glücklicherweise kam bei dem Vorfall keine Person zu Schaden. Das ramponierte, aber funktionstüchtige Smartphone konnte von den Beamten sichergestellt und kurz darauf wieder der rechtmäßigen Eigentümerin ausgehändigt werden. Für die Autofahrerin dürfte der Vorfall eine Lehre gewesen sein, vor dem Starten des Motors lieber zweimal nachzusehen, ob alle Wertgegenstände sicher im Innenraum verstaut sind.

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