Ein außergewöhnlicher und folgenschwerer Fall von Vandalismus beschäftigt derzeit die Polizei in Weimar. Ein bislang unbekannter Täter hat am vergangenen Freitag auf einem Kleingartengrundstück in der Eduard-Rosenthal-Straße beträchtlichen Schaden angerichtet.
Wasserschläuche ins Fachwerkhaus verlegt
Nach Angaben der Polizei verschaffte sich der Unbekannte im Laufe des Vormittags oder Mittags unbefugt Zutritt zu dem Garten. Dort griff er sich zwei vor Ort befindliche Wasserschläuche und verlegte diese vorsätzlich in das Innere der auf dem Grundstück stehenden Fachwerkhütte. Anschließend drehte der Täter das Wasser voll auf und verließ das Gelände unbemerkt.
Schätzungsweise 4.000 Euro Sachschaden
Die Folgen der Aktion waren verheerend: Bis das Durchnässen entdeckt wurde, liefen nahezu 70 Kubikmeter (entspricht 70.000 Litern) Wasser in das Gebäude und richteten im Fachwerk massiven Schaden an. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei vorläufig auf etwa 4.000 Euro geschätzt.
Die Polizei Weimar hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch aufgenommen und sucht nach Hinweisen.


