Ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Lastkraftwagen hat am Montagvormittag auf der Autobahn 4 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Zwei Lkw-Fahrer wurden verletzt. Die Bergungsarbeiten dauerten mehr als sieben Stunden an.
Am Montagvormittag (03.08.2026) ereignete sich gegen 10:55 Uhr auf der A4 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Zwischen den Anschlussstellen Bucha und Magdala kam es zum Zusammenstoß von insgesamt drei Schwerlastern.
Dreier-Kollision am Stauende
Ein 43-jähriger Lkw-Fahrer übersah nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei einen verkehrsbedingt haltenden Sattelzug und fuhr auf diesen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das getroffene Fahrzeug wiederum auf einen davor stehenden, weiteren Sattelzug geschoben.
Sowohl der 43-jährige Unfallverursacher als auch der 33-jährige Fahrer des vordersten Sattelzuges erlitten bei der Kollision leichte Verletzungen. Beide wurden nach der Erstversorgung vor Ort durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 200.000 Euro.
Stau führte zu Schließung der Tunnel Jagdberg und Lobdeburg
Der Unfall und der nachfolgende Rückstau hatten erhebliche Auswirkungen auf den Fernverkehr. Aus Sicherheitsgründen mussten nacheinander erst der Tunnel „Jagdberg“ und im weiteren Verlauf auch der Tunnel „Lobdeburg“ für den Verkehr gesperrt werden.
Die aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten erforderten viel Geduld von den Verkehrsteilnehmern. Erst nach rund 7,5 Stunden war die Unfallstelle komplett geräumt, sodass der betroffene Streckenabschnitt der A4 wieder uneingeschränkt freigegeben werden konnte.


