Am gestrigen Abend sind bei der Polizei Eisenach mehrere Hinweise auf versuchte Telefontrickbetrügereien eingegangen. Betroffen waren Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 69 und 85 Jahren aus dem gesamten Wartburgkreis.
Die Betrüger wandten die bekannte Masche des sogenannten Schockanrufs an: Den Angerufenen wurde am Telefon vorgespielt, ein naher Familienangehöriger habe einen schweren Unfall verursacht. Um eine angebliche Haftstrafe abzuwenden, sei nun die umgehende Zahlung einer Kaution von mehreren Tausend Euro erforderlich.
Dank des besonnenen und aufmerksamen Verhaltens der Senioren blieben die Kriminellen jedoch ohne Erfolg. Die Betroffenen erkannten die Betrugsabsicht, beendeten die Telefonate umgehend und verhinderten so jeglichen finanziellen Schaden.
Verhaltenstipps der Polizei
Da Betrüger gezielt ältere Menschen ins Visier nehmen, rät die Polizei Angehörigen dazu, das Gespräch mit ihren Eltern oder Verwandten zu suchen und über diese Betrugsmasche aufzuklären. Zur Vermeidung von Schäden gibt die Polizei folgende Hinweise:
- Angehörige vergewissern: Kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder andere Vertraute direkt unter einer Ihnen bekannten, gewohnten Telefonnummer.
- Keine Daten preisgeben: Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen Verhältnisse, Ihr Vermögen, Bargeldbestände oder Wertsachen.
- Polizei verständigen: Beenden Sie verdächtige Anrufe sofort und informieren Sie die Polizei über den Notruf 110.
Weitere Informationen und Präventionstipps finden Interessierte online unter polizei-beratung.de, auf dieser Seite sowie bei der polizeilichen Beratungsstelle der Landespolizeiinspektion Gotha unter der Telefonnummer 03621-781504.


