Am Mittwochnachmittag (16. September 2026) hat sich auf der A9 am Hermsdorfer Kreuz ein Kettenunfall ereignet. Gegen 13:35 Uhr kam es auf der Nebenfahrbahn in Fahrtrichtung Berlin zu einer Kollision, an der insgesamt sechs Fahrzeuge beteiligt waren.
Sattelzug löst Kettenreaktion aus
Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigte der Fahrer eines Sattelzuges, auf das dortige Tankstellengelände abzubiegen. Er übersah die Kurve jedoch zu spät, woraufhin sein Sattelauflieger mit dem Verkehrsteiler kollidierte. Durch den Aufprall wurden Trümmerteile auf die Fahrbahn geschleudert.
Die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen oder anhalten, was zu einer Kettenreaktion führte:
- Ein BMW-Fahrer versuchte bremsend anzuhalten, woraufhin ein nachfolgender MAN-Lkw auf das Auto auffuhr und den Pkw in die linke Schutzplanke schob.
- Ein 55-jähriger Fahrer eines Fiat-Kleintransporters fuhr im Anschluss auf den Lkw auf.
- Ein 59-jähriger Fahrer eines Toyota-Kleinbusses konnte ebenfalls nicht mehr stoppen und prallte in den Kleintransporter.
- Ein weiterer Sattelzug fuhr schließlich auf den Kleinbus auf und schob die vor ihm stehenden Fahrzeuge ineinander.
Zwei Verletzte und hoher Sachschaden
Bei dem Unfall erlitten der 55-jährige Fiat-Fahrer sowie der 59-jährige Toyota-Fahrer leichte Verletzungen. Beide wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Der unfallbedingte Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf rund 180.000 Euro geschätzt.
Zwei Stunden Vollsperrung
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen sowie die anschließenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Nebenfahrbahn der A9 am Hermsdorfer Kreuz in Richtung Berlin für etwa zwei Stunden komplett gesperrt werden.


