Nach mehreren besorgniserregenden Vorfällen im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Sachsen hat die Polizei einen 33-jährigen Tatverdächtigen ermittelt. Dem Mann wird vorgeworfen, sich wiederholt Frauen auf Waldwegen in unangenehmer Weise genähert und Beobachtungen angestellt zu haben.
Der Fall nahm Anfang September seinen Anfang: Eine Frau war in einem Waldstück zwischen Teichwolframsdorf, Langenbernsdorf und Trünzig unterwegs, als plötzlich ein zunächst unbekannter Mann aus dem Gebüsch trat. Er näherte sich der Spaziergängerin mehrfach bis auf einen auffallend geringen Abstand. Die Frau fühlte sich stark bedrängt und verließ umgehend den Wald, um den Vorfall zu melden.
In der Folge gingen sowohl bei der Thüringer als auch bei der Sächsischen Polizei weitere Hinweise aus der Bevölkerung ein. Zeugen berichteten von einem Mann, der sich regelmäßig im Bereich der Bahnhofstraße in Teichwolframsdorf sowie auf den angrenzenden Waldwegen Richtung Trünzig aufhielt, gezielt Frauen beobachtete und sich diesen von hinten näherte.
Durch eine enge Abstimmung, den Abgleich von Erkenntnissen und weitere entscheidende Zeugenhinweise gelang den Ermittlern schließlich der Durchbruch: Als Tatverdächtiger konnte ein 33-jähriger Deutscher identifiziert werden. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Erregung öffentlichen Ärgernisses ermittelt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Die Polizeibehörden bedanken sich ausdrücklich bei den aufmerksamen Hinweisgebern aus der Bevölkerung sowie für die reibungslose länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Dienststellen in Thüringen und Sachsen.


