Gera: Klimaschutzmanager mit öffentlicher Sprechstunde

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Der Klimaschutzmanager der Stadt Gera informierte gestern in einer Pressemitteilung der Stadt über seine aktuellen Aktivitäten. Seit August gibt es eine öffentliche Sprechstunde des Klimaschutzmanagers. In dieser können Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt mit Anliegen, Fragen, Verbesserungsvorschlägen und Projektideen rund um das Thema Klimaschutz zu ihm kommen. Thomas Krauße ist immer montags zwischen 16 und 18 Uhr in der Amthorstraße 11 im Baudezernat anzutreffen. Er bittet um vorherige Termin-/Themenabsprache, auch für Termine außerhalb der genannten Sprechzeiten, unter 0365 838 4002 oder klima@gera.de

Aktuell ist Thomas Krauße unter anderem mit der Vorbereitung des Klima-Pavillons beschäftigt. „Die vorbereitende Planung in Zusammenarbeit mit der Landesenergieagentur läuft. Es sind eine Reihe von organisatorischen Fragen zu klären. Darüber hinaus können sehr gern Ideen für Veranstaltungsformate oder spezielle Themen an mich herangetragen werden“, so der Klimaschutzmanager. Ein weiterer Schwerpunkt seiner aktuellen Arbeit besteht in der Vorbereitung eines Regionalforums zur Klimafolgenanpassung am 5. September. Das Regionalforum mit dem Titel „Folgen der Klimakrise in Stadt und Land – Wie passt Thüringen sich an?“ wird zusammen mit dem Thüringer Nachhaltigkeitszentrum und dem Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz organisiert und findet im Geraer Tierpark statt.

Geprüft wird derzeit auch, wie der Klimaschutz in Entscheidungen der Stadt durch bindende Stadtratsbeschlüsse verankert werden kann. Hierzu müssen klimarelevante Auswirkungen von zu beschließenden Anträgen abgewogen werden.

Weiteres Thema in diesem Jahr war die Einführung von temperaturabhängigen Eintrittspreisen im Tierpark. Diese sollen auch Aufmerksamkeit für die Klimaerwärmung und die direkten Auswirkungen im Stadtleben schaffen. Dazu musste eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut werden: das Anbringen zusätzlicher Klimasensoren, Temperaturanzeigen und die Informationsweiterleitung, sowie die nötige Öffentlichkeitsarbeit zu der Neuerung.

Quelle

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