Erfurt hat eine Menge zu bieten

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Den Sommerurlaub verbringen viele Leute weiterhin im Ausland. Allerdings geht der Trend auch bei den großen Urlauben immer mehr zum Verweilen in Deutschland. Das ist nicht überraschend, denn im eigenen Land gibt es jede Menge zu entdecken. Immer beliebter werden auch Kurzurlaube. So packen viele Menschen einfach einen kleinen Koffer und schauen sich beispielsweise über das Wochenende eine interessante Stadt an. Hier bietet sich zum Beispiel auch die Hauptstadt von Thüringen an. Schließlich hat Erfurt für seine Besucher eine ganze Menge zu bieten. Von daher lohnt es sich definitiv, ein paar Tage in Erfurt und Umgebung zu verbringen. In diesem Artikel wollen wir euch ein paar Tipps und interessante Ausflugsziele für einen solchen Städtetrip geben.

Die Altstadt von Erfurt erkunden

Nachdem man in Erfurt angekommen ist und man sein Hotel oder vielleicht seine Ferienwohnung bezogen hat, gilt es sich die zahlreichen schönen Ecken von Erfurt anzuschauen. Wer zuvor noch kurz vom Zimmer aus sein Glück in einem Online Casino versuchen will, der kann auf https://casinopilot24.com ein geeignetes Internetcasino finden. Ein absolutes Muss ist in Erfurt auf jeden Fall ein Besuch der Altstadt. Diese ist wunderschön und kann mit vielen intakten alten Gebäuden und Bauwerken aufwarten. Erfurt verfügt sogar deutschlandweit über eine der größten Altstädte. Eines der bekanntesten Wahrzeichen von Erfurt ist die Krämerbrücke. Hierbei handelt es sich um die längste bewohnte Brücke in Europa. Ursprünglich wurde diese Brücke mit Holz erbaut, aber schon im Jahr 1325 wurde die Brücke erneuert und hierbei griff man auf Steine als Baumaterial zurück. Ursprünglich gab es auf der 120 Meter langen Krämerbrücke insgesamt 62 schmale Häuser. Im Laufe der Zeit wurden die Häuser aber zusammengefasst und so gibt es aktuell noch 32 Häuser auf der Brücke. Es handelt sich um wunderschöne für die Region typische Gebäude. Bei einem Spaziergang über die Brücke gibt es zahlreiche Läden und Boutiquen zu entdecken. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Handwerksmeistern, denen man bei der Arbeit zuschauen kann. Als Souvenir kann man etwa Holzschnitzereien, Lauschaer Glas, Porzellan oder auch einen Blaudruck erwerben. Zur Regeneration empfiehlt es sich, in eines der Cafes an der Krämerbrücke zu gehen und vielleicht bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee neue Kräfte zu sammeln.

Ein Besuch im Angermuseum

Das Angermuseum befindet sich in einem früheren Pack- und Waagehof. Das alte Bauwerk ist aufwendig saniert worden und erstrahlt heute in neuem Glanz. Im Angermuseum können die Besucher Kunsthandwerk und Kunst entdecken. Dabei handelt es sich um Gegenstände und Werke aus dem Mittelalter bis hin zur Gegenwart. Die vorhandene Porzellansammlung zeigt einen Querschnitt aus der Zeit zwischen dem 18. Jahrhundert und dem 20. Jahrhundert. Dabei gibt es neben Geschirr unter anderem auch zahlreiche Skulpturen, Reliefs, Bildtafeln und Sammlerstücke zu entdecken. Besuchen kann man das Angermuseum übrigens fast täglich in der Zeit von 10:00 Uhr bis um 18:00 Uhr. Lediglich an Montagen bleiben die Türen des Museums komplett geschlossen.

Die Alte Synagoge in Erfurt

Erfurt hat die älteste Synagoge in ganz Europa, die noch komplett bis zum Dach erhalten ist. Schon aus diesem Grund sollte man bei einer Reise nach Erfurt einen Besuch dieser Synagoge einplanen. Nach dem Abriss von umliegenden Gebäuden konnten Bauforscher feststellen, dass diese Synagoge rund um das Jahr 1100 erbaut worden sein muss. Interessant ist bei diesem jüdischen Gotteshaus auch, dass es wohl vier unterschiedliche Bauphasen gegeben hat. Bis ins Jahr 1349 diente die Synagoge noch als Gotteshaus. Heute handelt es sich um ein beeindruckendes Museum, das viele interessante Ausstellungsstücke beherbergt. Besonders sehenswert ist der sogenannte Erfurter Schatz, der sich im Keller der Synagoge befindet.

Der Erfurter Schatz

Dieser Schatz wurde erst im Jahr 1998 bei einer archäologischen Ausgrabung in der Erfurter Innenstadt gefunden. Der Fund war eine große Sensation und auch ein großer Glücksfall für die Stadt. Denn an dem Fundort sollte zeitnah ein neues Gebäude errichtet werden. Somit konnte der Schatz in diesem früheren jüdischen Viertel also in letzter Minute geborgen werden. Der Schatz besteht zu einem großen Teil aus silbernen Barren und Silbermünzen. Ein besonderes Highlight ist der jüdische Hochzeitsring, den man ebenfalls gefunden hat.

Ausflug in den egapark Erfurt

Nicht nur, aber besonders für Familien mit Kindern bietet sich ein Besuch des egapark an. Dieser Park liegt im Südwesten von Erfurt und ist mit rund 36 Hektar Fläche einer der größten Freizeit- und Gartenparks in Deutschland. Hier im egapark finden viele Open-Air-Events statt. Schon im Jahr 1885 wurde hier eine vorherige Festungsanlage erstmals zu einer Grünanlage umgebaut. Im Laufe der Zeit gab es zahlreiche Erweiterungen und heutzutage hat der egapark beispielsweise eine Sternwarte, einen Naturlehrpfad und das deutsche Gartenbaumuseum zu bieten. Die Kinder werden sich wahrscheinlich besonders auf die tollen Spielplätze und die Gehege mit einheimischen und exotischen Tieren freuen. Der egapark Erfurt ist ganzjährig geöffnet, wobei die Öffnungszeiten in der Zeit von November bis Mitte März ein wenig eingeschränkt sind. Dann öffnet der Park erst um 10:00 Uhr und schließt bereits am späten Nachmittag um 16:00 Uhr. Aber trotzdem sollte man auch in den Wintermonaten unbedingt einen Besuch dieses riesigen Parks einplanen.

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