Thüringen: regionale Wertschöpfung soll gestärkt werden

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Das Konzept „Regionale Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft in Thüringen“ enthält vier Instrumente für acht Handlungsfelder und wurde mit der Expertise zahlreicher Partner aus der Landwirtschafts- und Ernährungsbranche erarbeitet.

Die vier Instrumente umfassen die verstärkte Vernetzung, unterstützende Studien, eine koordinierte Förderung und ein verbessertes Marketing für regionale Wertschöpfungsketten.
Über die Handlungsfelder werden Betriebe unter anderem dabei unterstützt, den Anteil regionaler Rohstoffe in verarbeitenden Lebensmitteln über das Thüringer Qualitätszeichen „Geprüfte Qualität aus Thüringen“ zu erhöhen.

Ein weiteres Ziel ist es, mehr heimische Rohstoffe aus der Landwirtschaft im Freistaat zu veredeln. Im Bereich Biolebensmittel wird derzeit ein großer Teil der Wertschöpfung von Thüringen in andere Bundesländer verlagert, weil adäquate Verarbeitungsstätten fehlen. Für diese Erhöhung von Verarbeitungskapazitäten stehen Mittel der EU-Investitionsförderung zur Verfügung.

Im heute vorgestellten Konzept ist zudem die Stärkung der Direktvermarktung ein wichtiges Handlungsfeld. Die rund 250 Thüringer Direktvermarkter haben wichtige wirtschaftliche und soziale Funktionen im ländlichen Raum. Um den Service, das Angebot und die Vermarktung der Thüringer Direktvermarkter zu verbessern und auszuweiten, werden entsprechende Schulungen der Betriebe gefördert. Das Thüringer Agrarmarketing bietet zudem demnächst einen Schlachthoffinder auf seiner Webseite an. Ein Einkaufsführer für regionale Produkte aus der Thüringer Land- und Ernährungswirtschaft sowie dem Gartenbau soll folgen.

Das Konzept „Regionale Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft in Thüringen“ Sie online unter: Regionalkonzept Wertschöpfung.

Quelle

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