Erfurt: 200 Vergehen im Jahr – Intensivtäter muss in die Justizvollzugsanstalt

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Am späten Abend des 05.02.2021 kontrollierte die Bundespolizei eine Person im Hauptbahnhof Erfurt, da diese mit einem ICE von Bitterfeld nach Erfurt ohne gültigen Fahrschein unterwegs war und gegenüber der Zugbegleiterin keine Angaben zu den Personalien machen wollte. Die Beamten eröffneten dem 41-jährigen den Tatvorwurf des Erschleichens von Leistungen, dem sogenannten Schwarzfahren. Da er keine Ausweispapiere zur Identitätsfeststellung vorlegen konnte, nahmen ihn die Beamten mit zur Dienststelle. Bei der Überprüfung der angegebenen Personalien des Wohnsitzlosen stellte man bereits zahlreiche Einträge zu mehreren Vergehen und Straftaten fest, alleine über -200- davon im zurückliegenden Jahr. Auch 2021 ist die Person bereits in über -60- Fällen polizeilich in Erscheinung getreten. Dem Mann wurde die Festnahme eröffnet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Erfurt konnte eine Vorführung des Beschuldigten bei Gericht für den Folgetag terminiert werden. Hier entschied ein Richter über die Haft der Person. Bis zur Hauptverhandlung verbleibt der Mann nun in der Justizvollzugsanstalt Goldlauter.

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