Hermsdorf: mutmaßlicher Wolf auf der A4 überfahren

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Zur Artbestimmung wurde eine Genuntersuchung veranlasst

In der Nacht zu Mittwoch wurde die Autobahnpolizei zu einem Wildunfall auf der A 4 alarmiert. Der Fahrer eines Kleintransporters befand sich kurz nach 23:00 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt/Main, als ein Tier die Straße im Bereich der Anschlussstelle Hermsdorf Ost überquerte. Das Tier, bei dem derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich um einen Wolf handelt, wurde von dem Kleintransporter erfasst. Nach der Kollision konnte der Verkehrsteilnehmer von der Autobahn an der Anschlussstelle Hermsdorf-Ost abfahren. Der Fahrer war unverletzt geblieben. Das verendete Tier wurde dann in der gemeinsamen Absuche mit Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Hermsdorf und der Autobahnpolizei außerhalb der Fahrbahn aufgefunden und geborgen. Zur Bestimmung der Tierart und gegebenenfalls weiterer Maßnahmen wurde zudem das zuständige Umweltamt des Saale-Holzland-Kreises und das Kompetenzzentrum Wolf/Biber/Luchs des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz durch die Polizei informiert. Durch das Kompetenzzentrum wurde eine Genprobenuntersuchung veranlasst, dessen Ergebnis nach Einschätzung des Ministeriums in zwei Wochen vorliege.

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