Jena: Betrug per Bandansage und aggressive Randalierer

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www.pixabay.com CC0 Creative Commons

Betrugsmasche – Bandansage falscher Polizisten Am Freitagnachmittag kam es zu einem versuchten Trickbetrug via Telefon. In englischer Sprache wurde mittels Bandansage behauptet, dass man von der internationalen Polizeibehörde „Interpol“ sei und, dass es Probleme mit dem Bankkonto bzw. dem Ausweis gäbe – es wären nun Folgemaßnahmen notwendig. Dass es sich bei diesem Anruf um eine Betrugsmasche von Kriminellen handelt, war der Angerufenen sofort klar, weshalb sie das Gespräch nach kurzer Zeit beendete. Sie wusste genau – echte Polizeibehörden agieren anders. Aus unzähligen ähnlich gelagerten Sachverhalten geht hervor, dass die Betrüger mittels speziellem technischen Verfahren fremde Telefonnummern imitieren können und es durchaus sein kann, dass Nummern echter Polizeibehörden auf dem Display angezeigt werden. Ziel ist in der Regel die Erlangung von Geld oder anderen empfindlichen Daten. Bei derartig verdächtigen Anrufen wird dazu geraten, das Gespräch einfach zu beenden und die Polizei zu informieren.

Mehr dazu: Spam und Betrug per Robo-Anrufen

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Betrunkene Randalierer

Für Unruhe sorgten am Samstagvormittag zwei betrunkene Männer im Bereich eines Lebensmittelgeschäfts in Jena Lobeda in dem sie Teile der Außenfassade abgerissen haben. Die Beamten konnten die beiden Randalierer noch im Nahbereich feststellen. Vermutlich ausschlaggebend für das Verhalten war nicht zuletzt die erhebliche Alkoholisierung der beiden. Bei einer Person konnte so ein Atemalkoholwert von knapp 3,7 Promille festgestellt werden. Die beiden konnten dazu bewegt werden, nach Hause zu gehen und ihren Rausch auszuschlafen. Gegen sie wird nun unter anderem wegen Sachbeschädigung ermittelt. Einer der Männer wurde wenig später wieder auffällig. Diesmal wurden Passanten eines weiteren Geschäfts angepöbelt und belästigt. Da der Herr nach Eintreffen der Polizei immer noch Beratungsresistent war und der mehrfachen Aufforderung den Bereich zu verlassen nicht nachkam – wurde er in Gewahrsam genommen. Hierbei kam es zum Widerstand gegen die vor Ort handelnden Polizeibeamten – ohne, dass jemand verletzt wurde. Nun erwartet ihn eine weitere Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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