Gera: 14-Jähriger wurde nicht überfallen

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Im Rahmen der Ermittlungen zum angeblichen Überfall einer 20-köpfigen maskierten Tätergruppe auf einen 14-Jährigen am 8. Juni in Gera, Am Ferberturm, stellte sich nunmehr heraus, dass der Junge gegenüber dem Zeugen als auch der Polizei falsche Angaben gemacht hat.

Er wurde nicht überfallen und auch nicht zum Konsum von Alkohol gezwungen. Die Verletzung am Handgelenk hatte eine andere Ursache. Nun muss er sich für seine Falschaussage gegenüber der Polizei verantworten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Quelle.


Meldung vom 8. Juni

Zeugen gesucht

Eine Spaziergängerin lief am Freitag gegen 20:45 Uhr den Falkenweg entlang, welcher sich im Waldstück neben dem Ferberturm befindet. Als sie an dem Spielplatz im Bereich der Lutherlinde bzw. oberhalb der Gartenanlage an der Hohen Straße angelangte, fand sie einen alkoholisierten 14-jährigen Jungen auf, der sich in einer hilflosen Lage befand. Dieser schilderte, dass er von 20 maskierten Jugendlichen bedroht, angegriffen und zum Trinken von Alkohol genötigt worden sei. Bei dem Einsatz des Rettungsdienstes, im Zusammenwirken mit der Polizei, wurde festgestellt, dass der Junge 1,02 Promille und ein gebrochenes Handgelenk hatte. Er wurde zur weiteren Behandlung in das Waldklinikum Gera gebracht. Es wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und anderer Delikte gegen Unbekannt aufgenommen. Nun werden Zeugen gesucht, die dabei behilflich sein können, bestehende Zweifel an der Darstellung auszuräumen oder zu bestätigen.

 

Hinweise nimmt die Polizei Gera unter der Telefonnummer 0365-8291125 entgegen.

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