Ein 35‑Jähriger meldete sich am 14.01.2026 bei der KPI Gera und zeigte einen Betrugsfall an. Der Mann hatte über längere Zeit an einer WhatsApp‑Gruppe teilgenommen, die vorgab, professionelle Tipps zu gewinnbringenden Aktiengeschäften zu geben. Nachdem er eine empfohlene App installiert und ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hatte, forderten die Betreiber ihn auf, hohe Geldbeträge ins Ausland zu überweisen. Aus Angst vor angedrohten „Strafzahlungen“ zahlte er einen Teil der Summe. Als schließlich weitere Forderungen in sechsstelliger Dollarhöhe auftauchten, wandte er sich – zum Glück – an die Polizei. Der Schaden liegt bei über 16.000 Euro. Die Ermittlungen laufen. Die Polizei betont: Seriöse Finanzberatung findet kaum über WhatsApp statt – und schon gar nicht unter Druck oder mit Drohungen.

