Mühlhausen: Rauchender Ofen führt Polizei zu Drogen- und Waffenfunden

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Ein vermeintlicher Brandfall in der Wanfrieder Straße in Mühlhausen nahm am Samstagnachmittag eine unerwartete Wendung. Was als Routineeinsatz wegen starker Rauchentwicklung begann, endete für die Bewohner eines Mehrfamilienhauses mit der Beschlagnahmung illegaler Güter. Gegen 13:20 Uhr sorgte das Beheizen eines Ofens für eine so massive Rauchentwicklung im Wohnbereich, dass die Polizei alarmiert wurde. Um die Ursache der potenziellen Brandgefahr zu klären, betraten Beamte der Polizeiinspektion Unstrut-Hainich die verqualmten Räumlichkeiten.

Zufallsfund: Cannabis, Waffen und Pyrotechnik

Bei der Begehung der Wohnung stießen die Polizisten jedoch nicht nur auf die Ursache des Qualms, sondern auch auf belastendes Beweismaterial:

  • Drogenbesitz: Die Beamten entdeckten eine größere Menge Cannabis, welche die gesetzlich erlaubten Eigenbedarfsmengen deutlich überschritt.
  • Waffenfunde: Neben den Betäubungsmitteln wurde eine Handfeuerwaffe sichergestellt.
  • Pyrotechnik: Zusätzlich fanden die Einsatzkräfte diverse pyrotechnische Erzeugnisse vor.

Sämtliche Gegenstände wurden umgehend beschlagnahmt. Die polizeilichen Maßnahmen und ersten Ermittlungen vor Ort dauerten bis in die Nachmittagsstunden an.

Während die strafrechtlichen Ermittlungen bezüglich der Funde bereits laufen, ist der Einsatz für die Brandspezialisten noch nicht beendet. Am kommenden Montag werden Beamte der Kriminalpolizeistation Mühlhausen die Wohnung erneut aufsuchen, um die Brandausbruchsstelle am Ofen technisch zu untersuchen.

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