Ein Akt der Zivilcourage endete in der Nacht zum Sonntag in der Dammstraße auf unerwartet aggressive Weise. Ein Mann, der eigentlich Hilfe leisten wollte, wurde plötzlich selbst zum Ziel eines Angriffs. Gegen 00:30 Uhr wurden ein 54-jähriger Mann und sein 36-jähriger Begleiter auf eine Person aufmerksam, die offensichtliche Verletzungen im Gesicht aufwies. In der Absicht zu helfen, näherten sich die beiden dem Verletzten. Doch statt die angebotene Unterstützung anzunehmen, reagierte der 61-Jährige völlig unvermittelt: Er zückte einen Hammer, bedrohte die herbeigeeilten Helfer und überzog sie mit Beleidigungen.
Polizei und Rettungsdienst im Einsatz
Erst den alarmierten Polizeibeamten und dem eintreffenden Rettungsdienst gelang es, die Situation zu deeskalieren und den Mann zu beruhigen. Gegenüber den Beamten gab der 61-Jährige an, zuvor selbst Opfer einer Gewalttat geworden zu sein: Ein bislang unbekannter Täter soll ihn geschlagen und im Gesicht verletzt haben.
Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet
Der Mann wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Klinikum gebracht. Für ihn hat die Nacht jedoch ein juristisches Nachspiel. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen:
- Körperverletzung: Es wird untersucht, wer den 61-Jährigen zuvor attackiert hat.
- Bedrohung & Beleidigung: Der Mann muss sich nun selbst für sein aggressives Verhalten gegenüber den Ersthelfern verantworten.
Die Beamten prüfen nun die Hintergründe des Vorfalls und suchen nach Zeugen, die Angaben zum ursprünglichen Streit oder dem unbekannten Täter machen können.


