Trauriger Fund bei Großengottern: Toter Hund auf Feldweg entdeckt – Verdacht auf Tierquälerei

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Ein grausiger Fund beschäftigt seit Mittwochmorgen die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich. Auf einem Verbindungsweg zwischen Großengottern und Altengottern wurde ein verendeter Hund entdeckt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Ein Spaziergänger war am frühen Morgen mit seinem eigenen Vierbeiner auf dem Feldweg unterwegs, als er den leblosen Tierkörper mitten auf dem Weg liegen sah.

Der Fundort lässt den Ermittlern zufolge darauf schließen, dass der Hund dort nicht auf natürliche Weise verstorben ist oder dort absichtlich abgelegt wurde. Das Zeitfenster lässt sich dank der Aussage des Finders recht genau eingrenzen:

  • Letzte Kontrolle ohne Befund: Der Zeuge war am Vorabend gegen 19:30 Uhr letztmalig auf dem besagten Weg unterwegs – zu diesem Zeitpunkt lag das Tier dort noch nicht.
  • Auffindzeitpunkt: Der leblose Hund wurde am Mittwochmorgen gegen 05:30 Uhr entdeckt.

Behörden schalten sich ein: Obduktion soll Klarheit bringen

Das zuständige Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises hat umgehend reagiert und einen offiziellen Untersuchungsauftrag in die Wege geleitet. Experten sollen den Kadaver nun genau analysieren. Ziel der Untersuchung ist es:

  1. Den Hund zweifelsfrei zu identifizieren (etwa über einen implantierten Mikrochip).
  2. Die genaue Todesursache zu klären, um Rückschlüsse auf ein mögliches Fremdverschulden oder Tierquälerei ziehen zu können.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls. Wer hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf den Feldwegen zwischen Großengottern und Altengottern beobachtet? Wer vermisst seinen Hund oder kann Angaben zu dem Tier machen?

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich unter der Telefonnummer 03601/4510 entgegen.

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