Nach brutaler Tierquälerei in Pößneck: Kripo schließt Ermittlungen ab – Halteverbot für Beschuldigte

0
13

Nach einem grausamen Fall von Tierquälerei, der in Pößneck für großes Entsetzen sorgte, meldet die Polizei nun einen entscheidenden Ermittlungserfolg. Die Kriminalpolizeiinspektion Saalfeld hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und den zuständigen Behörden die intensiven Untersuchungen umfassend vorangetrieben.

Umfassende Ermittlungen nach Schock-Tat

Direkt nach Bekanntwerden des Vorfalls übernahm die Kriminalpolizei die Sachbearbeitung. Seitdem wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Tat lückenlos aufzuklären:

  • Beweissicherung: Es wurden umfangreiche Befragungen und Vernehmungen von Zeugen sowie Beteiligten durchgeführt.
  • Spurenauswertung: Die Ermittler werteten diverse beweiserhebliche Gegenstände aus, die am Tatort oder bei den Beschuldigten sichergestellt wurden.
  • Veterinärmedizinisches Gutachten: Das Ergebnis der tierärztlichen Untersuchung des misshandelten Hundes liegt inzwischen vor und wurde offiziell in die Ermittlungsakte einbezogen.

Behörden greifen durch: Keine Tiere mehr bei den Beschuldigten

In den Fall sind aufgrund der Wohnorte der Beteiligten zwei verschiedene Landratsämter und deren Veterinärämter involviert. Von dort gibt es nun eine klare Rückmeldung zu den Konsequenzen für die mutmaßlichen Tierquäler:

Bei unangekündigten Kontrollen wurde überprüft, ob sich weiterhin Tiere in der Obhut der Verdächtigen befinden. Das Ergebnis: Weder bei dem männlichen noch bei der weiblichen Beschuldigten wurden aktuell Tiere festgestellt.

Striktes Tierhalteverbot wird streng kontrolliert

Gegen beide Beschuldigte wurde ein offizielles Tierhalte- und Betreuungsverbot ausgesprochen. Damit dieses in Zukunft auch konsequent eingehalten wird, bleiben die Behörden wachsam:

Zuständigkeit für Kontrollen: Für die dauerhafte Überwachung des Verbots und die damit einhergehenden, unangekündigten Kontrollen der jeweiligen Wohnungen sind die jeweils zuständigen Landratsämter verantwortlich. Damit soll sichergestellt werden, dass sich die Beschuldigten auch langfristig keine neuen Haustiere anschaffen können.

Alle News direkt & kostenlos bekommen

Immer auf dem Laufenden bleiben mit unsere kostenlosen News-Channeln auf allen Plattformen: Die Nachrichten-Kanäle sind komplett kostenfrei und können jederzeit auch wieder verlassen werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein