Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagvormittag, den 13. Juni 2026, auf der Bundesstraße 90 ereignet. Auf Höhe der Abfahrt Traßdorf kollidierten zwei Fahrzeuge frontal miteinander. Der Unfall forderte ein Todesopfer und mehrere teils lebensgefährlich verletzte Personen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war stundenlang im Einsatz.
Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen ereignete sich das Unglück gegen 10:00 Uhr. Ein 65-jähriger Autofahrer setzte auf der Bundesstraße zu einem verbotswidrigen Wendemanöver an. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden Wagen, der gerade von der Bundesautobahn 71 abgebogen war.
Die beiden Fahrzeuge prallten mit voller Wucht zusammen. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass einer der beiden beteiligten Pkw unmittelbar nach dem Zusammenstoß Feuer fing und vollständig ausbrannte.
Sieben Betroffene: Eine Seniorin verstirbt am Unfallort
Insgesamt waren sieben Personen in den Unfall verwickelt. Für eine 70-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät; sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Vier weitere Autoinsassen, darunter auch der 65-jährige Unfallverursacher, erlitten schwere bis lebensbedrohliche Verletzungen. Zwei Personen kamen mit leichteren Verletzungen davon – unter ihnen ein vierjähriges Kind.
Großaufgebot an Rettungskräften und stundenlange Vollsperrung
Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gestalteten sich komplex und erforderten den Einsatz zahlreicher Rettungskräfte aus der Region:
- Feuerwehr: Die Brandbekämpfung und Absicherung wurde von insgesamt 46 Kameraden der Feuerwehr mit acht Einsatzfahrzeugen durchgeführt.
- Rettungsdienst: Neben acht Rettungswagen waren zudem zwei Rettungshubschrauber im Einsatz, um die lebensbedrohlich Verletzten schnellstmöglich in umliegende Spezialkliniken zu fliegen.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zusammen mit den massiven Schäden, die durch den Brand und den Aufprall an der Fahrbahn entstanden sind, wird der Gesamtschaden auf rund 75.000 Euro beziffert. Die Bundesstraße 90 musste für die Dauer der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigung für mehrere Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden.
Gutachter soll genauen Hergang klären
Die Ermittlungen der Polizei zur exakten Rekonstruktion des Unfallhergangs dauern an. Zur Unterstützung und Klärung der genauen Details wurde noch vor Ort ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.


