Schwerer Unfall auf der A9 bei Eisenberg: LKW durchbricht Mittelleitplanke

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Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 9 hat am frühen Montagmorgen zu massiven Verkehrsbehinderungen zwischen den Anschlussstellen Droyßig und Eisenberg geführt. Gegen 04:30 Uhr verlor ein 35-jähriger Fahrer eines Sattelzuges die Kontrolle über sein Fahrzeug und löste damit eine Kette von Ereignissen aus, die den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen zum Erliegen brachte.

Unfallhergang und Ursache

Der Sattelzug war in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs, als der Fahrer aufgrund einer den Witterungsbedingungen nicht angepassten Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet. Das schwere Gefährt geriet außer Kontrolle, brach durch die Mittelleitplanke und blockierte die Fahrbahn. Durch die umherfliegenden Trümmerteile wurde zudem ein Fahrzeug beschädigt, das in der Gegenrichtung (Fahrtrichtung Berlin) unterwegs war.

Umweltschaden und Sperrungen

Neben dem hohen Sachschaden hat der Unfall auch ökologische Konsequenzen: Durch den heftigen Aufprall in der Mittelleitplanke wurde der Dieseltank der Sattelzugmaschine aufgerissen. Erhebliche Mengen Kraftstoff sind ausgetreten und in das angrenzende Erdreich gelangt.

Aufgrund der komplexen Bergungsarbeiten und der notwendigen Reinigung der Fahrbahnen sind derzeit beide Richtungsfahrbahnen voll gesperrt. Die Einsatzkräfte sind mit aufwendigen Maßnahmen vor Ort, deren Abschluss noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen wird.

Massive Staus: Empfehlung zur Umfahrung

Die Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr sind erheblich:

  • Fahrtrichtung Berlin: Rückstau von etwa 6 Kilometern.
  • Fahrtrichtung Nürnberg: Rückstau von etwa 4 Kilometern.

Die Polizei empfiehlt dringend, das betroffene Gebiet weiträumig zu umfahren, da mit einer langen Dauer der Sperrung zu rechnen ist.

Dringender Appell der Polizei

Der Unfall dient als mahnendes Beispiel für die Gefahren bei plötzlichen Wetterumschwüngen. Nach den sehr heißen Tagen der vergangenen Woche hat sich heute ein Wetterumschwung mit Gewittern und Starkregen eingestellt. Die Polizei weist daher nochmals eindringlich darauf hin, die Fahrgeschwindigkeit den äußeren Witterungseinflüssen anzupassen. Aquaplaning und rutschige Fahrbahnen stellen insbesondere bei schweren Fahrzeugen ein hohes Risiko dar.

Der vorläufige Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 150.000 Euro.

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