Einen denkbar schlechten Ort für das Mitführen illegaler Pyrotechnik hat sich am Montagnachmittag ein junger Mann in Gera ausgesucht. Sicherheitsmitarbeiter des Amtsgerichts entdeckten bei der routinemäßigen Einlasskontrolle einen hochexplosiven und nicht zugelassenen Knallkörper.
Der Vorfall ereignete sich am Montag (29.06.2026) gegen 13:35 Uhr. Im Rahmen der strengen Sicherheitsüberprüfungen im Eingangsbereich des Gerichtsgebäudes kontrollierten die Mitarbeiter der Wache einen 20-jährigen Mann. Dabei stießen sie auf einen sogenannten „DumBum“-Böller. Da dieser nicht über das in Deutschland zwingend erforderliche Prüfzeichen verfügt, reagierte das Sicherheitspersonal sofort und verständigte die Polizei.
Polizei stellt gefährliche Pyrotechnik sicher
Die alarmierten Polizeibeamten rückten umgehend an und stellten den illegalen Feuerwerkskörper vor Ort sicher. „DumBum“-Böller sind für ihre extreme Knallwirkung bekannt und stammen meist aus dem Ausland. Ohne offizielle CE-Zertifizierung und BAM-Prüfzeichen gelten sie aufgrund unvorhersehbarer Sprengkraft und mangelhafter Verarbeitung als hochgradig gefährlich.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Für den 20-Jährigen hat der unbedachte Besuch im Amtsgericht nun strafrechtliche Konsequenzen. Da das Mitführen und der Besitz solcher ungeprüften pyrotechnischen Gegenstände in Deutschland streng untersagt sind, leiteten die Beamten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen den jungen Mann ein.


