Ein vermeintlicher Gebäudebrand in Rockensußra führte am Dienstagabend gegen 18:40 Uhr zu einem Eskalationseinsatz für Feuerwehr und Polizei. In der Dorfstraße war aus einer alten Schmiede dichter Rauch gedrungen, der nicht nur über den Schlot entwich und daher die Rettungskräfte auf den Plan rief.
Angriff bei der Ursachenforschung
Als die Kameraden der Feuerwehr das Gebäude betraten, um den Grund für die starke Rauchentwicklung zu untersuchen, entdeckten sie einen offen betriebenen Schlachtkesseleinsatz. Noch bevor die Einsatzkräfte die Situation sichern konnten, wurden sie von einem anwesenden Mann unvermittelt angegriffen. Der Mann versuchte, die Feuerwehrleute gewaltsam am weiteren Betreten des Gebäudes zu hindern. Dennoch gelang es den Kräften, das unsachgemäß betriebene Feuergefäß rasch abzulöschen.
Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet
Auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte sich der Mann weiterhin äußerst renitent und bedachte die Einsatzkräfte mit Beleidigungen. Da der Mann unter Alkoholeinfluss stand, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme an.
Der Vorfall hat für den Mann nun umfangreiche rechtliche Konsequenzen. Vor Ort stellte sich heraus, dass in der Feuerstelle unter anderem Haus- und Unrat sowie alte Fensterrahmen verbrannt wurden. Die Polizei leitete daher gleich mehrere Verfahren ein:
- Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte sowie Beleidigung zum Nachteil der Polizeibeamten
- Verdacht der Luftverunreinigung
- Unerlaubter Umgang mit Abfällen


