Eine gefährliche Verfolgungsfahrt hat sich am Montagabend, dem 10. August 2026, auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin ereignet. Gegen 21:00 Uhr sollte ein 34-jähriger Fahrer eines grauen BMW 3er mit britischem Kennzeichen zwischen Münchberg und der Anschlussstelle Schleiz von einer Streife der bayerischen Landespolizei kontrolliert werden. Der Mann entzog sich der Anhaltung jedoch durch eine rücksichtslose Flucht. Umgehend wurden auch Einsatzkräfte der Autobahnpolizeiinspektion Thüringen informiert und hinzugezogen.
Während der Verfolgung wurden Geschwindigkeiten von mehr als 240 km/h gemessen. Im Baustellenbereich vor der Landesgrenze zu Thüringen riss der Sichtkontakt zum flüchtenden Wagen kurzzeitig ab, da die bayerischen Beamten ihre Geschwindigkeit drosselten, um eine Eigen- und Fremdgefährdung zu vermeiden.
An der Anschlussstelle Bad Lobenstein wurde das Fahrzeug wieder gesichtet: Der BMW verließ dort kurzzeitig die Autobahn, fuhr jedoch umgehend wieder auf. Das Ende der Flucht folgte schließlich an der Anschlussstelle Schleiz. Beim Versuch abzufahren, verlor der 34-Jährige die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach links von der Fahrbahn ab und geriet ins Schleudern. Das Fahrzeug kreuzte die gesamte Fahrbahn nach rechts und kam schließlich in der Böschung zum Stehen.
Der Unfallfahrer entfernte sich daraufhin pflichtwidrig vom Unfallort. Gegen den 34-jährigen Mann wird nun unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Gefährdung sowie Unfallflucht ermittelt.


