Nach Explosion in Weimar-Lützendorf: Suche nach vermisstem Hausbesitzer dauert an

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Nach den schweren Detonationen und dem Einsturz zweier Gebäude in der Weimarer Ortslage Lützendorf am vergangenen Sonntag dauern die Such- und Bergungsmaßnahmen am Ereignisort unvermindert an. Auch im Laufe des Montags führten die intensiven Nachforschungen in den Trümmern bislang nicht zum Auffinden des vermissten 61-jährigen Hausbesitzers.

Einsatz von Leichenspürhunden im Nahbereich

Um das Gelände und das direkte Umfeld der zerstörten Gebäude gezielt abzusuchen, setzte die Polizei neben weiteren Einsatzkräften auch zwei speziell ausgebildete Leichenspürhunde ein. Sämtliche Suchaktionen verliefen jedoch bis dato ohne Erfolg.

  • Schwierige Bergungsbedingungen: Die Trümmerfelder erfordern den fortlaufenden Einsatz von schwerem Gerät, um Schuttmassen schrittweise abzutragen und den Brandort für die Spezialkräfte zugänglich zu machen.
  • Gegenwärtiger Status: Die Maßnahmen dauern am Ort des Geschehens weiterhin an.

Hintergrund der Ermittlungen

Am Sonntag hatten zwei Detonationen ein Einfamilienhaus sowie ein Nebengebäude in Lützendorf völlig zerstört und einen Sachschaden in Millionenhöhe verursacht. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei wird von einer vorsätzlichen Herbeiführung der Explosionen unter Zuhilfenahme von Gasflaschen ausgegangen. Die Landespolizeiinspektion Jena kündigte an, über neue Ermittlungsergebnisse zu gegebener Zeit zu informieren.

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