Thüringen: mehr als 15 Millionen Euro für Brand‑ und Katastrophenschutz

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Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat im Jahr 2025 insgesamt 15,45 Millionen Euro für Maßnahmen im Brand‑ und Katastrophenschutz sowie für die allgemeine Hilfe bereitgestellt – rund 400.000 Euro mehr als im Vorjahr und zugleich der höchste Förderbetrag seit 2015. Mit diesen Landesmitteln wurden Kommunen bei Anschaffungen und Bauprojekten unterstützt. Innenminister Georg Maier betonte, wie wichtig gut ausgerüstete Feuerwehren für die öffentliche Sicherheit sind und dass moderne Technik im Ernstfall entscheidend sei.

Ein Großteil der Gelder floss erneut in die Beschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge. Insgesamt wurden 70 Anträge bewilligt, das Fördervolumen lag hier bei etwa 10,1 Millionen Euro. Auch der Ausbau der Warninfrastruktur wurde weiter gefördert: Für 57 Sirenenprojekte – Neubauten oder Umrüstungen – stellte das Land knapp 870.000 Euro bereit. Zudem erhielten acht Kommunen Fördermittel in Höhe von 1,53 Millionen Euro für den Neu‑ oder Umbau von Feuerwehrhäusern.

Bei der Vergabe spielte neben der fachlichen Eignung auch der Paritätsgedanke eine Rolle: Alle Landkreise, kreisfreien Städte und Gemeinden sollen grundsätzlich von den Landesmitteln profitieren. Die höchste Einzelförderung ging 2025 mit rund 2,1 Millionen Euro an den Kyffhäuserkreis für den Neubau eines Katastrophenschutzzentrums.

Ergänzend zu den Erstbewilligungen wurden 37 Änderungsbescheide über insgesamt 3,5 Millionen Euro erlassen, um bereits laufende Projekte trotz Verzögerungen finanziell abzusichern.

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