Ein Einsatz wegen Ruhestörung und Vandalismus entwickelte sich am späten Mittwochabend am Sonneberger Busbahnhof zu einer handfesten Auseinandersetzung. Zwei Männer im Alter von 21 und 28 Jahren griffen die herbeigerufenen Polizisten nicht nur verbal, sondern auch tätlich an.
Chronik der Ereignisse:
Gegen 22 Uhr meldeten Zeugen zwei Randalierer, die am Busbahnhof für Unruhe sorgten. Beim Eintreffen der Streife schlug den Beamten sofort Aggression entgegen: Die Tatverdächtigen bewarfen die Polizisten mit Schneebällen und setzten massive Beleidigungen ein.
Fixierung nach körperlichem Angriff
Trotz mehrfacher Aufforderung, ihr Verhalten einzustellen, steigerte sich die Aggressivität des Duos. Als die Männer schließlich mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zustürmten, mussten diese unter Anwendung von Zwang zu Boden gebracht und fixiert werden.
Rauschmittel und medizinische Konsequenzen:
- Substanzmissbrauch: Nachträgliche Kontrollen ergaben, dass beide Beschuldigten unter dem Einfluss von Alkohol bzw. Drogen standen.
- Keine Verletzten: Glücklicherweise wurde bei dem Handgemenge niemand verletzt.
- Psychiatrische Einweisung: Im weiteren Verlauf des Einsatzes äußerte einer der Männer Suizidabsichten. Nach einer medizinischen Begutachtung durch einen Arzt wurde er zur Eigen- und Fremdsicherung in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.
Gegen beide Männer wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

